Hüftschmerzen: Was tun?

Wer zu viel oder falsch sitzt, bei dem machen sich schnell die Konsequenzen in Form schmerzender Hüften bemerkbar. Auch am Steißbein und Rücken können Beschwerden wie Verspannungen oder stechende Schmerzen auftreten.

Ein häufiger Grund hierfür sind die Bandscheiben. Denn unser Rücken versucht automatisch, eine fehlerhafte Sitzhaltung auszugleichen – dadurch wird jedoch dieser wiederum vollkommen überlastet.

 

Das orthopädische Sitzkissen hilft

Abhilfe schaffen kann in solchen Fällen ein orthopädisches Sitzkissen, welches dem Körper eine rückenfreundliche und gesunde Haltung antrainieren kann.
 
Ein orthopädisches Sitzkissen entlastet die Bandscheiben und verhindert somit bei frühzeitiger Nutzung Beschwerden, ehe sie überhaupt auftreten. Selbstverständlich bedeutet dies aber nicht, dass stundenlanges Sitzen in Ordnung ist – dies ist nie gesund, ganz egal, ob man ein Sitzkissen verwendet oder nicht.
 
Wer im Büro arbeitet, hat jedoch häufig das Problem, viel Zeit auf dem Bürostuhl verbringen zu müssen. Dann sollte man sich zumindest zwischenzeitlich kleine Pausen gönnen, in denen man sich etwas bewegt.

 

Effektive Schmerzlinderung durch Memory-Foam

Doch wie kann ein orthopädisches Sitzkissen Hüftschmerzen lindern? Durch seine ergonomische Form ist es dazu in der Lage, sich optimal der Silhouette unseres Körpers anzupassen. Unser Körpergewicht verteilt sich gleichmäßig auf dem Kissen, so dass Schmerzen nicht nur effektiv gelindert, sondern auch Verspannungen gelöst werden können.
 
Haben Sie bereits gesundheitliche Probleme oder wünschen sich eine etwas höhere Sitzhaltung, bietet sich ein orthopädisches Sitzkissen als praktisches Hilfsmittel im Alltag an. Je öfter dieses genutzt wird, desto besser. Bei einer täglichen Nutzung lassen sich durch ein solches Kissen nachhaltig Schmerzen im Rückenbereich lindern oder vollständig beseitigen.
 
Die Vorteile eines orthopädischen Sitzkissens sind vielfältig: Nicht nur fühlen wir uns aufmerksamer und wacher, wenn wir eine gerade Haltung einnehmen, auch die Durchblutung profitiert vom aufrechten Sitzen. Insbesondere bei harten Bürostühlen ist die weiche Oberfläche des Sitzkissens besonders angenehm. Rücken, Wirbelsäule und Bandscheiben werden effektiv und nachhaltig entlastet. Weiterhin gewährleistet ein solches Kissen natürlich auch einen guten Schutz bei empfindlichen Materialien und Bezügen – die Stühle nutzen sich weniger schnell ab und behalten ihre gepflegte Optik. Noch dazu tut man seinem Körper etwas Gutes.

 

Die richtige Anwendung des Sitzkissens

Die Verwendung eines Sitzkissens ist im Grunde selbsterklärend: Man legt sie in ihrer einfachsten Form direkt auf den Stuhl und setzt sich dann ganz normal darauf. So hat man eine weiche, aber stabile Unterlage, die zum aufrechten Sitzen animiert und Rundrücken oder Buckelhaltungen schnell korrigiert.
 
Flache, biegsame Kissen lassen sich zudem in der Regel ohne Probleme in der Waschmaschine reinigen. Bei einigen orthopädischen Sitzkissen ist es möglich, sie mit einem Kissenbezug zu beziehen, so dass eine optimale Hygiene gewährleistet ist.
 
Orthopädische Sitzkissen sind insbesondere im Sanitätshaus erhältlich, oft gibt es aber auch die Möglichkeit, solche Kissen für die eigenen Bedürfnisse passend maßanfertigen zu lassen. Derartige Kissen bieten sich besonders dann an, wenn man bereits rückengeschädigt ist oder unter starken Schmerzen leidet – denn dann spielt eine korrekte Sitzhaltung die wichtigste Rolle. Ein Sitzkissen sollte möglichst durchgehend genutzt werden, damit es seinen Zweck voll erfüllen kann.
 
Zwar sind orthopädische Sitzkissen nicht unbedingt dekorativ, dafür lassen sie sich jedoch auf jedem Stuhl und jeder Bank verwenden – egal, ob am Esstisch, Schreibtisch oder auf der Gartenbank. Ein solches Sitzkissen macht selbst den unbequemsten Stuhl zu einer komfortablen Sitzunterlage, mit der sich Rückenschmerzen gut lindern oder sogar ganz verhindern lassen. Die bekannteste Variante des orthopädischen Sitzkissens ist das Keilkissen, welches so positioniert wird, dass man hinten höher sitzt als vorne. Der Rücken wird auf diese Weise automatisch in eine gerade Haltung gebracht, ohne dass man sich selbst dafür anstrengen muss. Natürlich können Sie sich auch Sonderanfertigungen bestellen, die sich perfekt an Ihre individuellen Bedürfnisse richten.

 

 

Kostenübernahme durch Krankenkasse und Co.

Manchmal lohnt es sich, sich bei der Krankenkasse nach einer Kostenübernahme für ein orthopädisches Sitzkissen zu erkundigen und so die Hüftschmerzen behandeln. Sollte diese bewilligt werden, muss das Sitzkissen von einem Arzt, Therapeuten oder Orthopäden als medizinisch notwendig erachtet, also auf Rezept verschreiben werden.
 
Leidet man an akuten körperlichen Beschwerden, sollte man sich darüber Gedanken machen, ob sich dies überhaupt lohnt – denn auch gute Sitzkissen sind normalerweise nicht teuer. Bei starken Hüftschmerzen kann es außerdem sinnvoll sein, sich direkt für einen orthopädischen Bürostuhl zu entscheiden.

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