Was genau beschreibt die Ergonomie am Arbeitsplatz?

Auf der Basis neuester Erkenntnisse, vor allem in der Unternehmensführung, hinsichtlich der körperlichen und geistigen Belastungsfähigkeit des Menschen hat sich die Ergonomie zu einer eigenständigen Wissenschaft entwickelt. Hinter dem Begriff der Ergonomie verbirgt sich die Lehre von den Gesetzmäßigkeiten, die hinsichtlich automatisierter oder menschlicher Arbeit zu beachten sind.

 

Die Ausmaße des ergonomischen Arbeitens

Mittlerweile haben sich verschiedene Gebiete ausgebildet, die sich unter Anderem mit der Ergonomie am Arbeitsplatz beschäftigen. Ergonomische Belange am Arbeitsplatz beinhalten vielfältige Aspekte, mit denen sich der Mensch auseinandersetzen muss. Das sind zum Beispiel Einflüsse, die auf die Physis oder den Körper einwirken. Dazu zählen sogenannte Umgebungsvariablen wie Lärm und Klima. Klimatische Bedingungen sind wiederum die Temperaturen, das Licht , die Luft oder eine bestimmte Strahlung. Weitere veränderliche Komponenten sind Vibrationen durch Maschinen, Farben und die Anthropometrie.
 
Die Anthropometrie beschäftigt sich hauptsächlich mit der Gestaltung der Arbeitsbereiche und Arbeitsplätze in Abhängigkeit von den anatomischen Gegebenheiten des menschlichen Körpers. In diesen Zuständigkeitsbereich fällt auch das Bereitstellen von Sitzmöbeln und orthopädischen Sitzkissen, Fahrzeugen, Bedienpulten von Maschinen und Sicherheitselementen. Die Aufgabe der Anthropometrie ist ebenfalls die Standardisierung von Schutzkleidungen und Arbeitsbekleidung.


Die zentrale Rolle der Ergonomie in Unternehmen

Im Mittelpunkt der Ergonomie am Arbeitsplatz steht die Vermeidung von Erkrankungen durch ungünstige Arbeitsbedingungen sowie die Optimierung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Dabei sollen sowohl die körperlichen als auch die psychischen Belastungen so gering wie möglich sein. Vordergründig ist herbei die Über- oder Unterforderung des Muskelsystems und der Skeletts. Daraus ergibt sich wiederum die Verantwortung von Arbeitgebern, für vorteilhafte ergonomische Verhältnisse am Arbeitsplatz zu sorgen. In diese Rubrik fällt neben der Verfügbarkeit von ergonomiscchen Büromöbeln ebenfalls ein Angebot an ergonomischen Ordnungssystemen, die Berücksichtigung spezieller Bewegungs- und Greifräume sowie die Lösung von beleuchtungstechnischen Fragestellungen. Außerdem beinhalten ergonomische Arbeitsplätze eine gesunde Anordnung von Bildschirmarbeitsplätzen bezüglich des Sehabstandes zu Monitoren.


Mit modernster Forschung zum Erfolg

Eine zentrale Thematik der Ergonomie am Arbeitsplatz ist die messtechnische Erfassung von Belastungen, denen der Halte- und Knochenapparat unter tatsächlichen Arbeitsbedingungen ausgeliefert ist. Aus den Messdaten werden computergestützt und durch Langzeitanalysen gewonnene Erkenntnisse erlangt, die in der Praxis umgesetzt werden. Die Zielstellung dabei ist die Vorbeugung vor Gefahren für die Gesundheit, die mit der beruflichen Tätigkeit verbunden sind. Inbegriffen sind vor allen Dingen überwiegend sitzende Berufszweige.


ergonomischer Arbeitsplatz

Ein innovativer Arbeitsplatz ist individuell anpassbar

Um ergonomisch zu sitzen und einen Arbeitsplatz nach den gewonnenen Wissensinhalten einzurichten, kommt es auf viele individuelle und allgemeine Kriterien an. Nach ergonomischen Faktoren eingestellte Büroarbeitsplätze sind hilfreich, um auftretende Fehlbelastungen, die auf die Bandscheiben und auf die Wirbelsäule einwirken, so schnell wie möglich abzustellen. Des Weiteren kann durch einen ergonomischen Sitzplatz einer vorschnellen Ermüdung und Konzentrationsschwäche sowie Verspannungen der Muskulatur prophylaktisch entgegengewirkt werden. Derartige Veränderungen sind jedoch nur sinnvoll und wirksam, wenn sie an die physischen Bedingungen des Arbeitenden angepasst sind. Das heißt, dass die Ergonomie am Arbeitsplatz auf die Körpergröße, das Gewicht und die Proportionen jedes Arbeitenden abgestimmt sein muss. Deshalb müssen Möbelstücke zum Sitzen immer wieder erneut eingestellt werden, wenn sich mehrere Mitarbeiter einen Arbeitsplatz teilen. Dann kann unter Umständen ein orthopädisches Sitzkissen die Sitzhaltung jedes Einzelnen korrigieren und eine Entlastung mit sich bringen.
 
Wer viele Stunden sitzt und eine anhaltende untätige Haltung einnimmt, dessen Rücken wird enorm strapaziert. Das zeigt sich über kurz oder lang in Schmerzen, die nicht selten zu Krankheitsausfällen führen. Akut helfen meist noch Schmerzmittel, langfristig muss jedoch eine Lösung gefunden werden. In Kombination mit einem intensiven Training der Rückenmuskulatur sind orthopädische Sitzkissen eine ideale Alternative.

Fazit: Orthopädische Sitzkissen sind bedeutsame Komponenten in der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung, denn sie tragen in erster Linie zur Stabilisierung der Wirbelsäule bei.
Orthopädische Sitzkissen beugen Muskelverspannungen vor und Richten die Wirbelsäule in eine natürliche aufrechte Haltung aus. Das schont wiederum die Bandscheiben und fördert deren Durchblutung.

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